Nullpunkt

MAGAZIN, das

Nullpunkt

1. bis 10.9.2011

[täglich ab 12 Uhr]
Selnaustrasse 25, 8001 Zürich

Nu.llpunkt, der: [niemand = alle]: 1. a) Absturz gegen beliebig; b) Leere für Inhalt. 2. (kein) Bleiben; frei Denken [und stürzen]; Stillstand od. Ursprung 3. Freiheit (sein)

Veranstaltungen, die:
Parallel zur Ausstellung während dem ersten und zehnten September [chronologisch]; 1. Vernissage 2. tba 3. Lange Nacht der Museen [inkl. Tanz-Performance oimoi] 4. Musikaliterarischer Abend (Jazz = Rosset Meyer Geiger, Gedicht = Andri Perl) 5. tba 6. Lesung; Autor = Nora Zukker & Johanna Lier [Werk = tba] 7. Tanz- und Theaterabend; durch Tanz-Text-Tiefe (oimoi) 9. Poetry Slam a) acht Teilnehmer im K.O.-Modus b) Moderation = Etrit Hasler & Valerio Moser 10. Finissage; Feier im Stall 6 mit exp. elektr. Musik [Lukas Kleesattel, Nader, Basil the bastard, mauricio, beluno]

Eintritt, der:
1. das Eintreten. 2. a) [ohne der Entrichtung einer Gebühr verbundener] Zugang zu etw.: der E. [zum Nullpunkt] ist frei.

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Nullpunkt Special auf Radio Lora

Nullpunkt Special auf Radio Lora

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Julia Marti / Fabio Schmieder

julia marti und fabio schmieder

Fabio hat Julia im Herbst 2007 in einem gemeinsamen Kurs kennengelernt. Julia kann sich daran nicht mehr erinnern. Deshalb hat Julia Fabio erst im Januar 2009 kennengelernt. Heute sind sich beide einig, sich gegenseitig zu kennen. 1

Julia hat Fabio seit März 2009 genau 1242 Emails geschrieben. Fabio kann sich nicht vorstellen, dass sämtlicher Inhalt dieser Mails von hoher Relevanz sein soll.

Gemeinsam haben Julia und Fabio im Sommer 2010 ihr Studium in Visueller Kommunikation an der Zürcher Hochschule der Künste abgeschlossen. Jeder war der Supervisor des anderen Abschlussarbeit. 2

Julia und Fabio sind im Oktober 2009 das erste Mal als offizielles Grafikstudio in Erscheinung getreten. Sie ändern ihren Namen ständig. Wichtige, gemeinsame Arbeit sind das Standardwerk über die Schweizer Hagelabwehr “Behaglichkeit” und die Strapazin-Ausgabe Nr. 103 “Komplizen”, welche sie mit der gemeinsamen Freundin Milva Stutz realisiert haben. 3

Beide haben ein viel zu altes Intel Core 2 Duo MacBook Pro 15”. Deshalb leben Julia und Fabio in der permanenten Paranoia, dass es den Geist aufgibt. Fabio nimmt das ein bisschen easyier, weil er noch ein iPad und ein iPhone hat.

Fabio ist Hardcore Grafiker. Julia auch. Aber sie zeichnet auch noch viel nebenbei. Nun wagen sie sich gemeinsam das erste Mal gemeinsam an eine künstlerische Aufgabe.

Julia ist in Zürich auf Geld- und Wohnungssuche. Fabio ist in London auf Geld- und Wohnungssuche.

Julia und Fabio haben die Technik der skypschen und mailschen Zusammenarbeit über die Weiten des Ärmelkanals notgedrungen, aber mit viel Humor, perfektioniert. Neben sehr ernsten und produktiven Phasen, werden auch viele nicht projektbezogene Inhalte ausgetauscht. Schwerpunkte dabei sind: Hagelbilder, Brüste und sonstige Trouvaillen.

Kurzbiographien

Julia Marti, *1984 in Genf, studierte Visuelle Kommunikation an der ZHdK in Zürich und Illustration und Comic an der HAW in Hamburg. 2005 war sie Mitbegründerin der Comic-Anthologie Plusplus, die 2008 am Comicsalon in Erlangen mit dem Max-und-Moritz-Preis ausgezeichnet wurde. 2008 wurde ihre Arbeit “Anansi et la mort” am Salon du livre et de la presse jeunesse in Paris mit dem Prix Figures Futur bedacht. 2007–2009 illustrierte sie wöchentlich die Kolumne „Zauggomat“ für Das Magazin. Sie hat u.a. im Tages-Anzeiger, in STRAPAZIN, Freistil, Milk and Wodka und Blutt veröffentlicht. Julia Marti arbeitet als Grafikerin und Illustratorin in Zürich. 4

www.juliamarti.com

Fabio Schmieder, *1985 in Wetzikon ZH, studierte Visuelle Kommunikation an der ZHdK in Zürich. Nach dem Studium realisierte er als selbstständiger Grafiker für verschiedene Kunden Auftragsarbeiten im Corporate Bereich. 2011 ging Fabio Schmieder nach London, wo er bei Graphic Thought Facility als Grafiker arbeitet. Nebenbei ist er in diverse grafische Projekte involviert. 5

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Prototyp 1: Der Papi

Der Papi konnte sich nie damit anfreunden, dass Töchterchen oder Sohnemann Kunst macht statt etwas Rechtes. Doch ahnte er, dass diese Meinung sehr bürgerlich wirken könnte, weshalb er sie nie unverschleiert äusserte. Im Zuge dieser Weltläufigkeit und aber natürlich vorallem aus Vaterliebe ist er auch zum Nullpunkt gekommen und merkt jetzt, dass das doch etwas hat, auch wenn er nicht genau weiss, was. Zumindest erinnert ihn das wahrhaftig vor ihm stehende Kunstwerk der Brut leise an seine eigene Rebellion damals gegen das, was sich so gehört – und das ist doch schon ziemlich lange her und tief begraben. So bestellt er denn auch, als Mami grad nicht hinschaut, noch ein Bier mehr als geplant.

Zeichnung: Jan Gollob

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Nullpunkt2011.ch online

Das lange warten hat ein Ende: Nullpunkt2011.ch ist online.


Nullpunkt

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Etrit Hasler

etrit hasler

in baldiger Bälde kommend
http://www.etrit.ch/



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Eine lange 'Lange Nacht'

oimoi,haus konstruktiv,miloud genova

Einige Impressionen der “Langen Nacht der Museen” am Nullpunkt 2011. An alle, die die zwei Auftritte des Tanz-Theater oimoi verpasst haben: Besucht uns am Mittwoch, 7. September!

Und ja, als kleine Ergänzung noch: Nach drei Tagen und drei Nächten am Nullpunkt war auch Miloud inspiriert genug, um seinen Emotionen freien Lauf zu lassen. Hier die ungeschnittene Dokumentation:

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Andri Perl

Andri Perl

Andri Perl

Andri Perl (*1984 in Chur), Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Filmwissenschaften an der Universität Zürich. Mitglied der Rapcrew Breitbild und des Hip-Hop-Kollektivs Bauers. Mit Breitbild regelmäßig in den Schweizer Musikcharts. Für sein vorliegendes Romandebüt hat er 2007 den literarischen Werkbeitrag der Stadt Chur erhalten.

www.andriperl.ch

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Wir rechnen in Schlüsselmomenten

Eine Woche noch. Sieben Tage also. Oder 168 Stunden – ja, die Rechnung 7 × 24 lag trotz Hitzewelle noch drin, für jede weitere benötigte ich nun die Hilfe eines Elektronengehirns. Ihr dürft den mathematischen Gedanken aber gerne selber weiterspinnen. Macht ihr nicht, logisch. Und das ist gut so, denn die Logik lassen wir jetzt mal Logik sein. Merken müsst ihr euch eigentlich nur eine Sache: Der Nullpunkt rückt näher, auch ohne grosse Rechnerei. Denn weder Zahlen noch mathematische Gesetze spielen betreffend diese Tatsache eine nennenswerte Rolle.

Die Temperaturen des Zürcher Spätsommers widerspiegeln die heisse Phase im Büro des Vereins Kernreaktor. Das Nullpunkt-Organisationskomitee und die Redaktion des Magazins arbeiten sozusagen im Schichtbetrieb. Der Endspurt ist schweisstreibend, doch die Vorfreude auf den Startschuss am 1. September lässt unsere Herzen höher schlagen, und die eine oder andere schlaflose Nacht nehmen wir dafür gerne in Kauf.

Ein Projekt wie der „Nullpunkt 2011“ lebt von Schlüsselmomenten, von Momenten in denen Unerwartetes passiert, sich etwas verändert oder neue Energie zugeführt wird. Manchmal handelt es sich dabei um winzige Regungen, nicht erklärbare Dynamiken, und erst im Nachhinein wird uns bewusst, dass ein bestimmter Augenblick ein Schlüsselmoment war. Und manchmal muss man einfach nur spazieren gehen.

Ach ja übrigens, ich konnte es dann doch nicht lassen. Es sind 10’080 Minuten oder 604’800 Sekunden oder 60’480’000 Hundertstelsekunden bis zum „Nullpunkt 2011” – Schlüsselmomente inklusive.


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Willkommen am Nullpunkt

Alles begann mit dem Urknall, sagen manche. Andere behaupten, aus einem wurden zwei – und zwar aus der Rippe des einen die andere. Wieder andere sagen, dass silbern gleissende Untertassen von fernen Fernen herabkamen, uns hier absetzten und wir so unseren Bestimmungsort fanden. So verschieden die Ansichten über den Ursprung auch sein mögen, können sie alle eines nicht verleugnen: Die Welt verändert sich, von Sekunde zu Sekunde, von Minute zu Minute, Stunde zu Stunde, von Tagen zu Wochen zu Monaten zu Jahren zu Jahrtausenden. Ob Zeitstrahl oder Kreislauf, nichts bleibt stehen, alles ist in Bewegung. Schliesslich können wir unser Augenmerk nur auf das beschränken, was sichtbar ist und doch bleibt uns vieles, was sich vor unseren Augen abspielt, verborgen.

Das Projekt heisst Nullpunkt 2011, das „Nullpunkt Magazin“ ist die Dokumentation seiner Prospektive, Perspektive und Retrospektive, die Dimensionen in denen der Nullpunkt 2011 umrissen wird. Was die Prospektive betrifft: Wir haben tage- und nächtelang diskutiert, konzipiert, geschrieben, interviewt, gefilmt, geskypt, fotografiert, gelacht, gelitten, gestritten, getrunken, geliebt. Entstanden ist, was ihr vor euch habt. Und wir bleiben dran (vor allem mit der Liebe). Beiträge rund um den Nullpunkt 2011 sind in der Pipeline, Experimente mit und an journalistischen Grenzen, zwar ohne Zwänge und Einschränkungen, jedoch mit einem Anspruch. An die Gesellschaft, an euch, an uns.

Wir fragen: Wie steht es um die Nachhaltigkeit? Ist das Thema Nachhaltigkeit omnipräsent? Willst du nachhaltig sein? Was ist Nachhaltigkeit? Und sofort erscheinen vor deinem geistigen Auge Bilder von Elektroautos, Werbungen über Strom erzeugende Technologien, Unkrautvernichter oder Greenwahsing betreibende Fastfood-Ketten, die den Begriff benutzen und missbrauchen, den eigentlichen Sinn entfremden. Denn ein Begriff, der so ambivalent gebraucht wird, muss doch seinen wahren Sinn mindestens in einem Gebrauch verfehlen. Und so wird die Nachhaltigkeit weg vom Gebrauch hin bis zum Missbrauch verbraucht. Auf ihr wird rumgetrampelt, mit Pickeln und Presslufthammern wird sie in Trümmer geschlagen, aufgerissen und wieder zusammengesetzt. Immer so, wie sie gerade ins Konzept passt.

Wir stehen am Nullpunkt. Wohin wir gehen? Wir wissen es nicht. Vom Nullpunkt weg, oder auch nicht, Antworten lassen auf sich warten. Es ist an der Zeit, dass wir uns besinnen und gemeinsam etwas entstehen lassen. Der Nullpunkt ist gesetzt, wir wollen Perspektiven einnehmen, dem Dialog lauschen, beobachten, fragen und hinterfragen und laden euch ein, daran teilzunehmen. Hier im Nullpunkt Magazin und vor allem vom 1.- 10. September im ewz-Unterwerk Selnau.

Herzlich Willkommen am Nullpunkt.

Die Redaktion

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Flyer

Die ersten 10’000 Flyer sind hier



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Medienmitteilung

Die offizielle Medienmitteilung



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Botania AG

Botania AG

Botania AG

Unsere Philosophie ist es, Ihnen, unseren Kunden eine qualitativ hoch stehende Dienstleistung im Garten zu bieten. Wir sind ein junges dynamisches Team von ausgebildeten Schweizer Landschaftsgärtnern. Diesen Leitgedanken möchten wir mit nachhaltiger Kreativität, gegenseitigem Vertrauen und fairen Konditionen umsetzen.

Was bieten wir:

pflegen – gestalten – erbauen – verändern
Wir wollen Sie mit nachhaltiger Leistung – nicht mit Werbeslogans – gewinnen.

Wie arbeiten wir:

professionell – effizient – zuverlässig – preiswert

Dies schafft Vertrauen und Vertrauen ist der “Humus” für eine fruchtbare Zusammenarbeit. Lassen Sie sich von uns überzeugen – Wir freuen uns auf Sie!

http://www.botania.ch/